KOLLEGE MIT HANDY IM SCHWIMMUNTERRICHT

KOLLEGE MIT HANDY IM SCHWIMMUNTERRICHT Ich sprach ihn an. Was sagst du zu seiner Antwort? Ich besuchte mit meinen Kindern ein städtisches Schwimmbad. Parallel mit uns waren Schulklassen (Sekundarstufe 1) schwimmen. Darunter ein Kollege, der ständig mit seinem Handy in der Hand dastand, darauf herumtippte, während sich vor ihm seine Schüler im Wasser bewegten und immer wieder aus dem Wasser kamen. Ich beobachtete sein Verhalten mit dem Handy und nach fünf Minunten war mir klar: DA KANN UND WILL ICH NICHT MEHR ZUSCHAUEN. Schließlich ging ich zu ihm, sprach ihn freundlich an (ich spürte auch eine Anspannung im Bauch) und bat ihn, sein Handy wegzupacken, da wir (ich lies ihn wissen, dass ich selbst Pädagogin bin) neben unserer Aufsichtspflicht einen Kinderschutzauftrag haben. Er meinte, er müsse Notizen machen und hätte seine Liste vergessen. Ich schlug ihm vor, er könne sich bestimmt einen Stift und einen Zettel von seinen Kolleginnen oder einem seiner Schüler ausborgen. Er entgegnete, dass er – wie bereits erwähnt – seine Liste vergessen habe und das lieber mit dem Handy mache. Ich fühlte Wut. Ich fühlte Ohnmacht. Ich fühlte Enttäuschung. Einige Schüler standen neben uns und bekamen unser Gespräch mit; vor allem meine und seine Haltung. WARUM ERZÄHLE ICH DAVON? Weil´s nicht egal ist, WELCHE HALTUNG wir gegenüber den uns anvertrauten Kindern haben. Weil´s nicht egal ist, WIE wir ihnen und auch ihren Eltern begegnen. VERDAMMT NOCHMAL: Als Pädagoginnen & Pädagogen haben wir vor allem auch einen Kinderschutzauftrag!! Da gehört das Handy deifinitiv NICHT IN DEN UNTERRICHT – insbesondere in den Schwimmunterricht! PLUS: Wo sind die Kolleginnen, Kollegen und andere Erwachsene, die noch immer zuschauen? 🌱PÄDAGOGINNEN & PÄDAGOGEN der NEXT GENERATION machen sich über ihre Haltung (und natürlich auch vielen anderen Themen) gegenüber den ihnen anvertrauten Kindern Gedanken und handeln entsprechend,… …weil ihnen nicht egal ist, WIE Kinder aufwachsen. Lasst uns gemeinsam die Gesellschaft & die Pädagoginnenschaft wachrütteln und dafür sensibilisieren – TEILE, LIKE, KOMMENTIERE!! Du hast eine Meinung dazu, dann schreib sie mir gerne in die Kommentare oder schick mir ein Mail! KONTAKT

ELTERNABEND, ELTERNSPRECHTAG, KEL-GESPRÄCHE

„Eltern sind für Lehrer wie Infektionen: man muss sie schon irgendwie beachten, damit umgehen und hoffen, dass sie schnell wieder verschwinden.“ … …schreibt ein Kollege unter einem Beitrag eines Lehrer-Comedians. ELTERNABEND – ELTERNSPRECHTAG – KEL-GESPRÄCHE EINE BÜRDE ODER CHANCE? Als ich das Kommentar las, musste ich im ersten Moment schlucken. Unzählige weitere Kommentare waren im ähnlichen Stil. Und genau das zeigt, welche Haltung viele (zu viele) Pädagoginnen & Pädagogen gegenüber Eltern (sowie den ihnen anvertrauten Kindern) haben.  Darin steckt viel Bewertung, Verurteilung und mit dieser Haltung stellen sie sich über die Eltern. Hier steckt ganz viel Destruktivität drinnen, die meiner Erfahrung und meinem Wissen nach nichts im Umgang mit Kindern (auch mit der Familie) zu suchen hat.    Denn diese Destruktivität hemmt eine nachhaltig-gesunde Entwicklung des Kindes.  Kinder brauchen ein Umfeld, indem mit ihnen bindungs- & beziehungsorientiert umgegangen wird.  Elternsprechtag/Elternabend/ KEL-Gespräch ist eine Chance! Uns Pädagoginnen/Pädagogen wird das Kind anvertraut. Eltern vertrauen darauf, dass wir unser Bestes geben & tun, das in erster Linie im Wohle des Kindes ist.  Wir sind Teil vom Leben des Kindes. Wir sind eine Ergänzung der Familie des Kindes.  Wenn wir uns also als Teil des Ganzen sehen, dann ist auch klar, dass wir mit den Eltern ein Team sein sollten.  Stell dir vor, du gehst mit genau dieser Haltung in ein Elterngespräch.   Stell dir vor, du kommunizierst das auch den Eltern, dass du mit ihnen in einem Team bist/sein willst.  Ich weiß, dass das viel Druck den Eltern nimmt. Sie sind dann nicht mehr alleine. Und auch du als Pädagogin/Pädagoge bist dann nicht mehr alleine. DAS BESTE… Gemeinsam seid ihr die Chance (je nach Haltung & Werte) für das Kind. „Die Eltern meiner Schülerinnen & Schüler interessieren sich für sowas nicht!“ Ja, das kenne ich!  Das ist Teil unseres Jobs: auf Eltern zu treffen, die sich kaum bis gar nicht um ihr Kind kümmern (können), nicht beim Elternsprechtag auftauchen oder sonst kaum erreichbar sind. Nicht wir Pädagogen/Pädagoginnen sind das Opfer, sondern die Kinder.  Umso mehr brauchen diese Kinder Erwachsene, die dennoch würdevoll mit dem Umfeld des Kindes umgehen.  JA – Elternsprechtage/Elternabende/Elterngespräche/KEL-Gespräche sind fordernd sowie überfordernd, wenn sie innerhalb weniger Stunden geballt stattfinden.  JA – das sollte andes sein. Fakt ist: wir können dennoch im Umgang mit den Eltern etwas ändern: eine bindungs- & beziehungsorientierte Haltung! PÄDAGOGEN der NEXT GENERATION machen sich darüber Gedanken, reflektieren und setzen um,… …weil ihnen nicht egal ist, WIE Kinder aufwachsen. Du hast eine Meinung dazu, dann schreib sie mir gerne in die Kommentare oder schick mir ein Mail! KONTAKT